Frequenztechnologie im Fokus der industriellen Wasseraufbereitung

Wie Frequenzen Biofilme in Schach halten

Wie lässt sich das resistente Bakterium Pseudomonas Aeruginosa in industriellen Wasserkreisläufen bekämpfen? Aqua Energy setzt auf Frequenztechnologie, um Biofilme zu reduzieren und Anlagen effizienter zu betreiben.

Elektromagnetische Wellen stören die Biofilmstruktur und hemmen das Wachstum von Pseudomonas aeruginosa in Wasserkreisläufen. (Bild: Dall-E 3/OpenAI)

Aqua Energy entwickelt seit 16 Jahren Lösungen, die industrielle Produktionsprozesse effizienter gestalten und gleichzeitig die Umwelt schonen. Das Ziel besteht darin, eine nachhaltige Lösung für jeden Wasserkreislauf anzubieten. Die physikalische und kontinuierliche Wasserbehandlung entfernt Ablagerungen wie Biofilm oder Korrosion in offenen und geschlossenen Wasserkreisläufen, darunter Kühltürme, Werkzeugkühlungen oder Heizsysteme. Die neuartige Frequenz-Impulstechnologie entsteht in Kooperationen mit Universitäten und Instituten und wird fortlaufend weiterentwickelt. Diese Methode schützt durch den Verzicht auf schädliche Chemikalien sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit der Mitarbeitenden, reduziert den Wartungsaufwand von Anlagen und sorgt für einen ungestörten Betrieb in Produktionsprozessen.

  • Mehr als 100 erfolgreiche Installationen in Europa
  • Aktuell größtes behandeltes Wasservolumen in einer Anlage: 2.000 m³
  • Lösungen für über 10 Industrien
  • Einsparung von mehr als 1 Mio. Wasser jährlich
  • Bis zu 30 % höhere Effizienz

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Warum ist Pseudomonas aeruginosa so hartnäckig?

Pseudomonas aeruginosa, ein in der Umwelt weit verbreitetes Stäbchenbakterium, besiedelt Gewässer und Böden. Dieses genügsame und widerstandsfähige Bakterium benötigt zum Überleben nur wenig Feuchtigkeit und kann sogar in Desinfektionsmitteln überdauern.

Der Grund für diese Hartnäckigkeit liegt in verschiedenen Abwehrmechanismen, die eine Unempfindlichkeit gegenüber einer Vielzahl von Antibiotika ermöglichen. Zudem kann das Bakterium antibiotische Wirkstoffe abbauen, indem es ihre Molekülstrukturen in unwirksame Bausteine umwandelt.

Ein weiteres Problem ist die Fähigkeit, sich mithilfe einer selbstproduzierten Schleimschicht, dem sogenannten Biofilm, zu schützen. Dieser Biofilm schirmt die Bakterien nicht nur vor Antibiotika ab, sondern erschwert auch das Erkennen durch das Immunsystem.

Als in der Umwelt weitverbreitetes Stäbchenbakterium besiedelt Pseudomonas aeruginosa Gewässer und Böden. Der Keim ist genügsam, widerstandsfähig und hartnäckig. (Bild: Aqua Energy)

Welche Herausforderungen bringt Pseudomonas aeruginosa für die Industrie?

In industriellen Anwendungen stellt Pseudomonas aeruginosa eine erhebliche Gefahr dar, insbesondere in Prozess- und Trinkwassersystemen. Die Fähigkeit, Biofilme zu bilden, erhöht die Widerstandsfähigkeit der Bakterien gegen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen und erschwert ihre Kontrolle. Dies hat weitreichende Folgen für verschiedene Industriezweige:

  1. Infektionsrisiken für Menschen:
    In medizinischen Einrichtungen zählt P. aeruginosa zu den gefährlichsten Erregern nosokomialer Infektionen. Besonders gefährdet sind immungeschwächte Personen sowie Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Mukoviszidose. Die Behandlung dieser Infektionen gestaltet sich oft schwierig und kann lebensbedrohlich sein.
  2. Korrosion von Rohrleitungen:
    Biofilme beeinträchtigen die Integrität wasserführender Systeme. Mikroorganismen im Biofilm fördern die Korrosion von Metalloberflächen, was den Wartungsaufwand erhöht und zu Reparaturkosten führt.
  3. Produktverunreinigungen:
    In der Lebensmittel- und Pharmaindustrie kann eine Kontamination durch P. aeruginosa erhebliche Qualitätsprobleme verursachen. Dies wirkt sich negativ auf die Produktsicherheit und -qualität aus und kann Rückrufe sowie Imageschäden nach sich ziehen.

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Wie hilft die Frequenztechnologie gegen Pseudomonas aeruginosa?

Die Frequenztechnologie bietet eine chemiefreie Alternative zur Kontrolle von Pseudomonas aeruginosa und den durch dieses Bakterium gebildeten Biofilmen. Elektromagnetische Impulse greifen in den Kommunikationsprozess der Mikroorganismen ein, das sogenannte Quorum Sensing.

Durch die Störung dieses Prozesses wird die Bildung neuer Biofilme verhindert, und bestehende Biofilmstrukturen werden destabilisiert, was ihre Entfernung erleichtert. Diese Technologie schützt wasserführende Systeme vor den negativen Auswirkungen des Biofilms, wie Korrosion und Effizienzverlusten.

Ergebnisse zeigen die Wirksamkeit der Frequenztechnologie: Pseudomonas aeruginosa wird um bis zu 99,9 % reduziert. (Bild: Aqua Energy)

Was zeigen aktuelle Studien zur Frequenztechnologie?

Eine Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) durchgeführt wurde, zeigt die Wirksamkeit der Frequenztechnologie. Die Ergebnisse belegen eine Reduzierung von Pseudomonas aeruginosa um 99,9 %.

Durch den Einsatz dieser Technologie wird nicht nur die Betriebseffizienz wasserführender Systeme gesteigert, sondern auch die Umweltbelastung reduziert. Zudem senkt die chemiefreie Methode langfristig die Betriebskosten.

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