German Innovation Award für Aquaenergy

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Die Aquaenergy GmbH in Forchheim hat ein System entwickelt, mit dem ohne Chemie das Wasser in offenen und geschlossenen Kreisläufen in der Industrie behandelt wird, Kosten bei der Instandhaltung und Reparatur gespart werden und nachhaltig und zukunftsorientiert gehandelt wird. Dafür erhielt das Unternehmen nun den German Innovation Award.

Mitte 2020 übernahm Heike Schneider-Jenchen das Unternehmen im Zuge einer Nachfolgeregelung. Gründer Siegmar Kullack entwickelt seit 15 Jahren zukunftsweisende Technologien zur Wasseraufbereitung in der Industrie ohne Chemie . Ziel von Aquaenergy ist es, die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit von Produktionsabläufen in der Industrie zu verbessern sowie den Werterhalt der Produktionsanlagen sicherzustellen. Vor allem der Abbau und das Verhindern der Neubildung von Korrosion , Kalk und Algen stehen dabei im Fokus. Den German Innovation Award gewann Aquaenergy in der Wettbewerbsklasse „Excellence in Business to Business“ in der Kategorie Machines & Engineering.

Einmal im Jahr zeichnet der „Der Rat für Formgebung“ branchenübergreifende Produkte und Lösungen aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden. Seit 1953 zeichnen die Wettbewerbe des „Rates für Formgebung“ Design-, Marken- und Innovationsleistungen von internationalem Rang aus. Ins Leben gerufen vom Deutschen Bundestag und gestiftet von der deutschen Industrie setzt sich der „Rat für Formgebung“ als unabhängige und international agierende Institution für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ein.

Die Bewertung der Einreichungen für den German Innovation Award erfolgt nach den Kriterien Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Die Innovationsstrategie sollte Aspekte wie soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit sowie den Energie- und Ressourceneinsatz berücksichtigen. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte spielen eine entscheidende Rolle im Jurierungsprozess. Der German Innovation Award erfuhr heuer mit knapp 700 Einreichungen erneut eine große Resonanz.

Dazu Heike Schneider-Jenchen, Geschäftsführerin von Aquaenergy: „Unser Ziel ist es, die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten und kontinuierlich weiter zu reduzieren. Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und effiziente Prozesse haben bei all unseren Aktivitäten höchste Priorität. 2020 haben wir unser AE Organic Pure System zur Beseitigung und Abbau von Algen weiterentwickelt. Somit können nun in einem einzigen Prozess Biofouling, Kalk, Korrosion und Algen gleichzeitig behandelt und neutralisiert werden. Wir streben eine enge Zusammenarbeit mit anerkannten und unabhängigen Instituten an, um eine ständige Optimierung und Weiterentwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen zu gewährleisten.“

Ein weiterer Aspekt, der die Jury überzeugt hat, ist der zukunftsweisende Vertriebs- und Service-Ansatz des Forcheimer Unternehmens. Seit kurzem werden Vor-Ort-Termine von Aquaenergy auch digital durchgeführt. Ein weiteres Tool, durch das lange Anfahrtswege gespart werden können, ist die Remote App von Aquaenergy. Damit können Probleme frühzeitig erkannt und schnell gelöst werden. Die Kunden arbeiten über Live Video-Schaltung mit Aquaenergy zusammen und verbinden sich sofort mit einem Experten oder Arbeitskollegen.