Frequenztechnologie reduziert
Pseudomonas aeruginosa in Wassersystemen
Effiziente Biofilmbekämpfung
Frequenztechnologie reduziert Pseudomonas aeruginosa in Wassersystemen
Die Kontrolle von Pseudomonas aeruginosa und den durch diese Bakterien gebildeten Biofilmen ist eine der großen Herausforderungen in der industriellen Wasserbehandlung. Bisher setzen viele Unternehmen auf chemische Biozide, um das Wachstum einzudämmen. Die chemiefreie Frequenztechnologie bietet eine Alternative, um Wasserhygiene effizient und nachhaltig sicherzustellen. Eine aktuelle Studie der aquaEnergy GmbH in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) belegt die Wirksamkeit dieser Methode.
Pseudomonas aeruginosa ist ein hochresistentes Bakterium, das sich in wasserführenden Systemen schnell ausbreiten kann. Problematisch ist seine Fähigkeit zur Bildung von Biofilmen. Diese dichten, schleimigen Strukturen können Rohrleitungen verstopfen, Korrosion fördern und die Effizienz von Kühlsystemen verringern. Die konventionelle Behandlung mit Bioziden ist mit hohen Kosten und Umweltbelastungen verbunden und fördert zudem die Entstehung resistenter Bakterienstämme.
Im Gegensatz zu chemischen Verfahren setzt die Frequenztechnologie mithilfe des Powertube-Systems von aquaEnergy auf elektromagnetische Impulse, um das Wachstum von Pseudomonas aeruginosa gezielt zu stören. Diese Impulse beeinflussen die Art und Weise, wie Bakterien untereinander kommunizieren und die Bildung von Biofilmen steuern.
Durch die Störung dieses Prozesses verlieren die Bakterien ihre Fähigkeit, sich in den Wasserleitungen festzusetzen und widerstandsfähige Biofilme auszubilden, betonen die Experten der aquaEnergy GmbH. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu chemischen Bioziden hinterlässt die Frequenztechnologie keine Rückstände und erfordert keine wiederholte Anwendung toxischer Substanzen.
Eine von aquaEnergy und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) durchgeführte Untersuchung zeigt, dass die Behandlung von Wassersystemen mit Frequenztechnologie zu einer Reduktion der Pseudomonas-Konzentration um 99,9 Prozent führt.
„Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass unsere Technologie eine wirkungsvolle Möglichkeit zur nachhaltigen Bekämpfung von Pseudomonas aeruginosa darstellt“, erklärt der Lösungshersteller. Besonders in Kühlsystemen und geschlossenen Wasserkreisläufen erweist sich die Methode als effektiv. Die Frequenztechnologie eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, darunter industrielle Kühlsysteme, Prozesswasseranlagen und Trinkwassernetze. Der Vorteil dieser Methode liegt nicht nur in der hohen Wirksamkeit gegen Biofilme, sondern auch in der Reduktion von Wartungs- und Betriebskosten.
Da auf chemische Biozide verzichtet wird, profitieren Unternehmen zudem von einer verbesserten Umweltbilanz. Die Installation des Powertube ist laut Hersteller einfach, denn das System kann oftmals in bestehende Bypässe eingebaut werden. Dann ist der Aufwand sehr gering.
Falls vorab ein Bypass installiert werden muss, fallen Kosten für die entsprechende Installation sowie für den Powertube, die Filter und die Pumpe an; denn alles, was in den Verrohrungen an Ablagerungen gelöst wird, muss zunächst aus dem System herausgespült werden.